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Diagnostik

Nieren

Die Niere ist ein wichtiges Organ zur Filterung und zur Entgiftung des Blutes. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, sind die paarig angelegten Nieren die -in Relation zu ihrem Gewicht- am besten durchbluteten Organe im gesamten Körper. Sowohl von außen aufgenommene Stoffe wie z.B. Medikamente, wie auch zahlreiche Giftstoffe, die bei Stoffwechselprozessen im Körper entstehen, werden durch die Niere gefiltert und mit dem Harn ausgeschieden. Zusätzlich übernimmt die Niere vielfältige weitere Aufgaben im Körper, wie z.B. die Regulation des Wasser- und Elektrolyt-Haushaltes, des Säure-Basen-Haushaltes und die Regulation von Blutdruck und Blutvolumen.

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Rückenschmerzen? MRT zeigt warum

Schmerzen in Gelenken und im Bereich der Wirbelsäule sind weit verbreitet. Sie hängen mit unserer Lebensweise, Mangel an Bewegung und zunehmender Lebenserwartung zusammen. Frühzeitig erkannt kann man gegensteuern. Aber um die Ursachen von Gelenk- und Rückenschmerzen zu erkennen, ist eine präzise Diagnostik notwendig.

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Abklärung von Schilddrüsenknoten

Schilddrüsenknoten sind relativ häufig; hinter einigen der Knoten können sich Krebsherde verbergen. Eine Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Knoten war bisher schwierig: Weder die nuklearmedizinische Szintigraphie noch die Sonographie (Ultraschall) kann Krebsherde sicher ausschließen. Auch die Gewebeentnahme bleibt in vielen Fällen unklar. Mit der diffusionsgewichteten MRT ist jetzt eine nicht-invasive Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Schilddrüsenknoten möglich, ohne Eingriff in den Körper.

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Ganzkörper-Skelett-MRT bringt Sicherheit

Die Ganzkörper-Skelett-MRT hat die nuklearmedizinische Skelettszintigraphie seit etwa 15 Jahren in einigen wichtigen Bereichen abgelöst. Als Ersatz für die Skelettszintigraphie weist sie eine wesentlich bessere Treffsicherheit für Skelettmetastasen und/oder degenerative Veränderungen vor, und das ohne Strahlenbelastung.

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Moderne Prostatakrebs-Diagnostik

Die Prostata-MRT (Magnetresonanztomographie – Kernspintomographie) weist Prostatakrebs mit über 90%-iger Sicherheit nach – oder schließt relevante Krebsherde aus. Viele Experten sind heute der Meinung, daß bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom zunächst eine MRT der Prostata durchgeführt werden sollte. Die Abtastung durch den Finger des Urologen (DRU – digitale rektale Untersuchung) scheitert meist daran, daß der Urologe nicht die gesamte Prostata mit seinem Finger erreichen kann. Auch werden nur Karzinome erfaßt, die in der Nähe des Enddarmes liegen – oder sehr weit fortgeschritten sind. Ultraschall (US) hingegen findet nur ca. 50% aller Prostatakarzinome – die andern 50% stellen sich im Ultraschall nicht dar. Dafür kommen im US massenhaft gutartige Knoten zur Darstellung, die dann unnötigerweise weiter abgeklärt werden müssen, oft mittels Biopsie.

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Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen (NNH) sind ein Ort häufiger Entzündungen. Während früher Röntgenaufnahmen zur Darstellung von Nasenebenhöhlenveränderungen aufgenommen wurden, wird diese seit Jahren nicht mehr empfohlen. Die Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT) liefern 3D Schnittbildaufnahmen mit überlegenem Kontrast und Detailauflösung. Eine CT ist dann empfohlen, wenn eine Operation ansteht und die feinen Knochenstrukturen der NNH detailliert dargestellt werden sollen.

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Kopf

Es gibt viele Ursachen für Kopfschmerzen. Dabei wird zwischen primären Kopfschmerzen, also solchen ohne zugrundeliegende Erkrankung, und sekundären Kopfschmerzen als Folge einer Erkrankung, unterschieden. Mit Hilfe der MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) lassen sich viele Ursachen für Kopfschmerzen direkt nachweisen, in manchen Fällen ist die Computertomographie (CT) eine alternative Methode. In der folgenden Tabelle sind diese mit „MRT!“ oder „CT!“ markiert, wenn die MRT oder CT für die Diagnostik essentiell ist. Auch in vielen anderen Fällen liefert die Bildgebung mit MRT und/oder CT wertvolle Inforationen; diese sind mit „MRT“ oder „CT“ markiert. Nur wenn die Ursache gefunden wird, kann eine gezielte Therapie erfolgen und effektiv Linderung bringen. Und vermeiden, dass gefährliche Ursachen – so selten sie auch sein mögen – übersehen werden!

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Herz

Risikofaktoren wie Übergewicht, hohe Cholesterinwerte und hoher Blutdruck sind eindeutig mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden – wie die Framingham Studie gezeigt hat. Das gilt für Bevölkerungsgruppen. Aber nicht unbedingt im Individualfall. Schon vor ca. 20 Jahren war klar: Der Nachweis von Ablagerungen (athersosklerotische Plaques) in den Koronararterien kann das individuelle Herzinfarktrisiko vorhersagen – besser als alle anderen Parameter.

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Gehirn

Die MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) hat sich zur Methode der Wahl zur Untersuchung des Zentralnervensystems (ZNS), des Gehirns und Rückenmarks, entwickelt. Die MRT liefert eine unvergleichliche Detailauflösung alle komplexen Strukturen des ZNS. Sie ermöglicht die Unterscheidung von Grauer- und Weißer Hirnsubstanz, von Hirnnervenkernen und axonalen Nervensträngen, von Hirnnerven, Gefäßen, Liquor und Hirnhäuten.

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Gallenwege, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse

Erkrankungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse wurden und werden auch heute teilweise noch mit endoskopischen Verfahren untersucht, der sogenannten endoskopischen retrograden Cholangio-Pankreatikoskopie (ERCP). Dabei wird ein Endoskop über den Mund bis in den Zwölffingerdarm (Duodenum, distal des Magens) eingeführt wird um von dort aus die Gallenwege und Gänge der Bauchspeicheldrüse zu sondieren. Um diese kleinen Gänge darzustellen, muss Kontrastmittel in sie injiziert werden nicht selten zu Entzündungen dieser empfindlichen Gewebe führt.

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Felsenbeine

Die Felsenbeine gehören zu den komplexesten anatomischen Strukturen im menschlichen Körper. Direkt hinter den Ohren gelegen beherbergen die Felsenbeine das Hör- und das Gleichgewichtsorgan, aber auch viele Nerven, so z.B. den Nervus facialis, der die Gesichtsmuskulatur versorgt. All dies ist auf kleinstem Raum von nur wenigen Kubikzentimetern untergebracht, umgeben vom dichtesten und härtesten Knochen im Körper.

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Dünndarm

Der Dünndarm ist auf Grund seiner Lage – in der Mitte des Magen-Darm-Traktes – sowie seiner Länge mit herkömmlichen Methoden schwer zu untersuchen. Die MRT- und CT- Enteroklysma-Untersuchung sind spezielle 3D Untersuchungen des Dünndarmes, die einen präzisen Nachweis von entzündlichen Darmerkrankungen und Tumoren ermöglichen. Die MR-Enteroklysma-Untersuchung wird primär bei jüngeren Menschen eingesetzt, bei denen der Verdacht auf einen Morbus Crohn besteht, oder wenn bei einem bekannten Morbus Crohn Komplikationen (Fisteln, Stenosen, etc.) beurteilt werden sollen.

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Beckenboden

Nach schweren Geburten, vaginalen Operation und mit zunehmendem Alter kommt es insbesondere bei Frauen oft zur Beckenbodeninsuffizienz. Die Folgen sind Stuhl- und Urininkontinenz und / oder Schwierigkeiten mit der Darm- und Blasenentleerung. Auch kann es zu Vorwölbungen von Darmschlingen, der Blase und des Uterus kommen. Zur umfassenden funktionellen bildgebenden Diagnostik des Beckenbodens ist die Magnetresonanztomographie (MRT) oder Kernspintomografie heute die Methode der Wahl. Im Gegensatz zur Darstellung des Beckenbodens mit Röntgenstrahlen (Röntgen- Defäkographie oder Video- Defäkographie) kommt es zu keiner Strahlenbelastung, und es werden alle Beckenorgane, auch die Dünndarmschlingen und die Harnblase, mit abgebildet, ohne dass eine Kontrastmittelgabe notwendig ist.

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Leber und Gallenblase

Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan im Körper. Hier werden die Nahrungsmittel verstoffwechselt und gespeichert, die unterschiedlichsten Baustoffe für den Körper synthetisiert und über Schlackenstoffe ausgeschieden. Über die Gallenwege wird die Gallenflüssigkeit zur Speicherung in die Gallenblase geleitet, die für die Aufnahme von Fetten aus dem Darm eine wichtige Rolle spielen. Auf Grund ihres aktiven Stoffwechsels ist die Leber anfällig für krankhafte Veränderungen ihres Gewebes (Leberparenchym), z.B. der Verfettung bei übermäßiger Kalorienzufuhr, oder Entzündungen, die z.B. durch Alkohol, Medikamente und Viren ausgelöst werden können. Bei chronischer Schädigung kann eine Vernarbung – Leberzirrhose – mit Einschränkung der Leberfunktion entstehen. Aber die Leber ist auch besonders anfällig für Metastasen, Ansiedelungen von Krebsherden im Darm, der Lunge und vielen anderen Organen. Dies ist durch die zweifache Durchblutung der Leber bedingt, die einerseits über die Leberarterie, andererseits und über die Pfortader versorgt wird, nährstoffreiches Blut aus dem Darm in die Leber leitet, aber auch Krebszellen.

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Kiefergelenke

Das Prof. Stehling Institut für Bildgebende Diagnostik und das ANOVA Institute for Regenerative Medicine haben in einem gemeinsamen Projekt neue Diagnose- und Behandlungsansätze für ein bisher nur unbefriedigend gelöstes medizinisches Problem entwickelt: Das chronisch schmerzhafte Kiefergelenk. Auf Grund der Komplexität der Kiefergelenke und seiner vielfältigen Krankheitsprozesse leiden Patienten meist chronisch, teilweise über Jahrzehnte an Schmerzen und Funktionseinschränkungen ohne adäquate medizinische Hilfe zu finden. Das war für uns die Motivation, moderne Diagnose- und Therapiemethoden zu bündeln, um Patienten mit Kiefergelenksbeschwerden einen effektiven Ansatz zur Behandlung ihrer Beschwerden zur Verfügung zu stellen.

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Endometriose

Endometriose ist eine Erkrankung, bei der Zellen aus der Gebärmutter (Uterus) im Bauchraum wachsen, am häufigsten im Bereich der Eierstöcke (Ovarien), Eileitern (Tuben) und um die Gebärmutter selbst. Das Endometriosegewebe unterliegt dem menstruellen Zyklus der Frau, so daß es zu assoziierten internen Blutungen kommen kann. Bei 70% der betroffenen Frauen kommt es daher zu Schmerzen im Becken während der Menstruation, fast die Hälfte leidet unter chronischen Beckenschmerzen; Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind ebenfalls häufig. Unfruchtbarkeit tritt bei bis zur Hälfte der Betroffenen auf.

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