Bestimmung des Schlaganfallrisikos:

 

Die meisten Schlaganfälle wären vermeidbar. Sie entstehen durch Ablagerungen im Herz, in der Hauptschlagader (Aorta) und den hirnversorgenden Arterien.

 

Ausschluss neurodegenerativer Erkrankungen des Gehirns:

bei Konzentrationsstörungen, Nachlassen der kognitiven Leistungen, Verdacht auf Morbus Alzheimer oder vaskulärer Demenz.

 

Kardiovaskuläre Diagnostik ohne Katheter:

Bestimmung des individuellen Herzinfarktrisikos, Angiographie ohne Katheter, funktionelle Diagnostik und  Durchblutungsmessung des Herzmuskels.

Die Kardio-CT ermöglicht die Untersuchung der Herzkranzgefäße ohne Katheter. Dabei ist die Kardio-CT nicht nur Ersatz für den Herzkatheter, sondern leistet mehr: Sie bildet neben dem Gefäßinnenraum auch die Gefäßwand ab und kann somit die gefährlichen Plaques, die für 85-90% aller Herzinfarkte verantwortlich sind, nachweisen, charakterisieren und quantifizieren. Die Herzkatheteruntersuchung kann nur Einengungen des Gefäßinnenraumes nachweisen; höhergradige Einengungen der Koronararterien sind für nur 10 bis 15 % aller Herzinfarkte verantwortlich.

 

Die Kardio-MRT ermöglicht die komplette funktionelle Untersuchung der Herzens. Dabei ist insbesondere eine exakte Beurteilung des Herzmuskels möglich, wie sie mit keiner anderen Methode erzielt werden kann. Die Kardio-MRT ist deshalb die Methode der Wahl zu Nachweis auch kleinster Herzinfarkte und von Herzmuskelentzündungen. Unter pharmakologischer Belastung mit Adenosin ist darüber hinaus ist eine exakte Bestimmung der Herzmuskeldurchblutung und von Durchblutungsstörungen möglich. Bei angeborenen Herzfehlern ist die Kardio-MRT ebenfalls die Methode der Wahl: Insbesondere bei Shunt-und Klappen-Vitien ist die MRT-Flussmessung der Goldstandard zur exakten Bestimmung von Shunt- und Regurgitationsvolumina.

 

Raucher-Check:

Im Institut für Bildgebende Diagnostik bieten wir Ihnen eine Untersuchung zum Ausschluss des Bronchialkarzinoms bei Rauchern. Besonders Menschen mit 30 pack-years (PY) im Alter zwischen 55 und 80 Jahren, die aktuell noch weiter rauchen oder vor weniger als 15 Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben, sind gefährdet und sollten sich einem Check-Up unterziehen. Eine frühzeitige Diagnostik kann eine signifikante Reduktion der nikotininduzierten Lungenkrebssterblichkeit bedeuten.

 

Optimierte Brustkrebsvorsorge:

Früh erkannt ist eine Brustkrebserkrankung mit relativ schonenden Behandlungen heilbar. Zur Brustkrebsfrüherkennung werden regelmäßige jährliche Mammographien ab dem 40. Lebensjahr empfohlen (bei Hochrisikopatientinnen früher).

Die mit Abstand schonendste und gleichzeitig effektive Untersuchungsmethode ist die Magnetresonanz-Mammographie (MRM), eine Kernspinuntersuchung der Brust mit Kontrastmittel, welches in eine Armvene gespritzt wird. Eine Kompression ("Quetschen") der Brust ist dabei nicht notwendig, Röntgenstrahlen werden nicht angewendet.

Wir verfügen über eine besonders hochauflösende 16-Kanal-Spule, mit der auch kleine Veränderungen genauestens dargestellt werden können. Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage und dauert etwa zwanzig Minuten.

 

Wenn Sie möchten, können Sie von einem weiblichen Team untersucht werden (medizinisch-technische Assistentin und Ärztin) - teilen Sie uns Ihre Wünsche mit.

 

Haben Sie noch weitere Fragen? Sie können weitere Informationen auf unserer Webseite finden. Oder rufen Sie uns an unter 069 - 50 50 00 960.

 

Biopsiefreie Diagnostik der Prostata:

Im Institut für Bildgebende Diagnostik ist es durch eine multimodale endorektale MR-Bildgebung und MR-Spektroskopie möglich, pathologische Veränderungen der Prostata ohne eine Gewebeentnahme (eine sogenannte Biopsie) durchzuführen. Hochaufgelöste MRT-Bildgebung mit diffusionsgewichteten Sequenzen und Kontrastmitteldynamik ermöglichen die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Herden in der Prostata durch Beurteilung der Gewebestruktur und der Gewebedurchblutung. Die MR-Spektroskopie liefert zusätzlich Informationen über den Zellstoffwechsel, wobei Tumorzellen eine Abnahme der Citrat- und eine Zunahme der Cholinkonzentration aufweisen. Die MRT ist die zurzeit beste Untersuchungsmethode bei Verdacht auf Prostatakrebs.

 

Weitere Informationen finden Sie auf unser Homepage.

 

Untersuchung des Dünndarmes:

Der Dünndarm ist auf Grund seiner Lage - in der Mitte des Magen-Darm-Traktes - sowie seiner Länge mit herkömmlichen Methoden schwer zu untersuchen. Die CT- und MRT-Enteroklysma-Untersuchung sind spezielle 3D Untersuchungen des Dünndarmes, die einen präzisen Nachweis von entzündlichen Darmerkrankungen und Tumoren ermöglichen.

 

Virtuelle Endoskopie:

Untersuchung des Darm-Traktes ohne Endoskop, ohne Schmerzen und ohne Narkose, zum Nachweis entzündlicher Erkrankungen oder von Polypen im Rahmen der Dickdarmkrebsvorsorge. Die virtuelle Endoskopie ist ein in den USA in den letzten 15 Jahren entwickeltes und optimiertes Verfahren, das 2008 von der amerikanischen Gesellschaft für Gastroenterologie als gleichwertig zur herkömmlichen Video-Endoskopie (mit "Schlauch") anerkannt wurde.

 

Untersuchungen der Gallenwege, Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse:

Im Institut für Bildgebende Diagnostik bieten wir die Untersuchung der Gallenwege, der Gallenblase sowie der Bauchspeicheldrüse ohne Endoskop mittels Magnetresonanz - Cholangio -Pankreaticographie (MRCP) an.

 

Darmkrebsvorsorge:

Sprechen Sie uns an für einen Ausschluss pathologischer Veränderungen im gesamten Körper, auf Wunsch mit biochemischer Korrelation durch Bestimmung der Tumormarker. Die Ganzkörper MRT und Tumormarkerbestimmung ergänzen sich in idealer Weise wenn es um den Ausschluss und die Früherkennung von Krebserkrankungen geht: Während die Ganzkörper MRT strukturelle Gewebeveränderungen mit hoher Empfindlichkeit nachweisen kann, geben Tumormarker über versteckte Tumorzellen Auskunft, indem sie spezifische Stoffwechselprodukte der Tumore nachweisen. Das Problem der falsch positiven Ergebnisse bei alleinigen Tumormarkertest  d.h. der Nachweis erhöhter Tumormarker, obwohl kein Tumor vorliegt wird durch die gleichzeitige MR-Bildgebung korrigiert.

 

Funktionelle 3D-Diagnostik der Wirbelsäule und Gelenke:

Im Institut für Bildgebende Diagnostik ist ein präziser Nachweis der Schmerzquelle durch Analyse der gestörten Biomechanik und von Entzündungsherden möglich. Insbesondere an der Wirbelsäule kann die Schmerzursache mit konventionellen MRT-Untersuchungen oft nicht gefunden werden. Häufig werden harmlose Bandscheibenvorwölbungen für die Beschwerden fälschlicherweise verantwortlich gemacht und können zu unnötigen Operationen führen.

Durch die Applikation eines speziellen MRT-Kontrastmittels hingegen können Entzündungsherde, die für die Schmerzen verantwortlich sind, sicher nachgewiesen und einer gezielten Behandlung zugeführt werden (siehe Mikrotherapie bei Rückenschmerzen).

 

Mikrotherapie bei Rückenschmerzen:

Wir bieten minimalinvasive, 3D-gesteuerte fokale Therapien von Entzündungsherden, Facettengelenken und Bandscheiben mit Mikrokathetern in Lokalanästhesie an, ohne Narkose oder Klinikaufenthalt. Dabei kommen je nach Erkrankung unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Injektionen von Medikamenten um entzündete Nerven können zur sofortigen und anhaltenden Schmerzlinderung beitragen. Bei krankhaften Veränderungen an den Bandscheiben können durch mikroskopische Elektrokatheter oder Injektionen in die Bandscheiben für die Schmerzen ursächliche Entzündungen und Bandscheibenvorwölbungen behandelt werden. An den kleinen Wirbelgelenken können mit Radiofrequenzsonden die für den Schmerz verantwortlichen Nervenfasern zuverlässig und nachhaltig ausgeschaltet werden.

 

Dynamische Beckenbodendiagnostik:

Zur umfassenden funktionellen bildgebenden Diagnostik des Beckenbodens ist die Magnetresonanztomographie (MRT) oder Kernspintomografie heute die Methode der Wahl. Im Gegensatz zur Darstellung des Beckenbodens mit Röntgenstrahlen (Röntgen-Defäkographie oder Video-Defäkographie) kommt es zu keiner Strahlenbelastung, und es werden alle Beckenorgane,

auch die Dünndarmschlingen und die Harnblase, mit abgebildet, ohne dass eine Kontrastmittelgabe notwendig ist.

 

Insbesondere die Dünndarmschlingen können mit keinem anderen  funktionellen Verfahren außer der Beckenboden-MRT dargestellt werden. Eine Absenkung der Dünndarmschlingen beim Pressen (Enterozele) entscheidet aber häufig über die Frage, welches Operationsverfahren, z. B. zur Entfernung einer Ausstülpung der Enddarmwand (Rektozele), angewandt werden kann, so dass die funktionelle Beckenboden-MRT vor einer solchen Operation praktisch unverzichtbar ist.

 

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Vor der Untersuchung wird der Enddarm mit einem speziellen Untersuchungsgel gefüllt, dies ist nicht schmerzhaft. Während der Untersuchung besteht Sprechkontakt zwischen MRT-Team und Patient über Mikrofon und Kopfhörer. Zunächst werden Aufnahmen des gesamten Beckens angefertigt, um Fehlbildungen, Entzündungen und Tumoren als Ursache der Beschwerden auszuschließen, und um eine mögliche Verschmächtigung der Beckenbodenmuskeln zu sehen. Dann werden Anweisungen gegeben, den Beckenboden abwechselnd anzuspannen, zu entspannen und zu pressen, sowie gegebenenfalls zu entleeren.

 

Ein Live-Video, das hiervon in seitlicher Ansicht erstellt wird, zeigt die Positionsveränderungen der einzelnen Organe während dieser Manöver, wodurch wichtige Rückschlüsse auf das Vorliegen bzw. Ausmaß der Beckenbodenschwäche sowie auf evtl. Begleiterkrankungen möglich sind.

 

Eine Vorbereitung wie z.B. Abführen oder Nüchternheit ist nicht erforderlich, es werden keine Kontrastmittel oder andere Medikamente gespritzt. Es müssen auch keine Medikamente vor der Untersuchung abgesetzt werden.

 

Ganzkörper- MRT und tumormarkerkorrelierte Ganzkörper-MRT:

Sprechen Sie uns an für einen Ausschluss pathologischer Veränderungen im gesamten Körper, auf Wunsch mit biochemischer Korrelation durch Bestimmung der Tumormarker. Die Ganzkörper MRT und Tumormarkerbestimmung ergänzen sich in idealer Weise wenn es um den Ausschluss und die Früherkennung von Krebserkrankungen geht: Während die Ganzkörper MRT strukturelle Gewebeveränderungen mit hoher Empfindlichkeit nachweisen kann, geben Tumormarker über versteckte Tumorzellen Auskunft, indem sie spezifische Stoffwechselprodukte der Tumore nachweisen. Das Problem der falsch positiven Ergebnisse bei alleinigen Tumormarkertest  d.h. der Nachweis erhöhter Tumormarker, obwohl kein Tumor vorliegt wird durch die gleichzeitige MR-Bildgebung korrigiert.

 

Ganzkörper-Skelett-MRT:

Die Ganzkörper-Skelett-MRT hat die nuklearmedizinische Skelettszintigraphie seit etwa 10 Jahren in einigen Bereichen abgelöst. Als Ersatz für die Skelettszintigraphie weist sie eine wesentlich bessere Treffsicherheit für Skelettmetastasen und/oder degenerative Veränderungen vor, und das ohne Strahlenbelastung. Die Szintigraphie weist Skelettveränderungen durch Einbringen einer radioaktiven Substanz nach und ist durch die geringe Bildauflösung, mangelnde Spezifität, lange Untersuchungszeit und Strahlenbelastung eingeschränkt. Die Ganzkörper-Skelett-MRT kann Skelettveränderungen empfindlicher nachweisen und von gutartigen, degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen) sicher unterscheiden. Darüber hinaus gibt die

Ganzkörper-Skelett-MRT im Gegensatz zur Szintigraphie Auskunft über Lymphknoten und Organmetastasen, ohne zusätzliche Untersuchung.

 

Abklärung von Schilddrüsenknoten:

Schilddrüsenknoten sind relativ häufig; hinter einigen der Knoten können sich Krebsherde verbergen. Eine Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Knoten war bisher schwierig: Weder die nuklearmedizinische Szintigraphie noch die Sonographie (Ultraschall) kann Krebsherde sicher ausschließen. Auch die Gewebeentnahme bleibt in vielen Fällen unklar. Mit der diffusionsgewichteten MRT ist jetzt eine nicht-invasive Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Schilddrüsenknoten möglich, ohne Eingriff in den Körper.

Stethoskope
Logo vom Institut für Bildgebende Diagnostik

Schnellfinder:

Informationen:

Weitere Informationen über unser Institut

Kontaktdetails:

Strahlenberger Straße 110

63067 Offenbach / Frankfurt am Main

Tel 069 50 50 00 90

Fax 069 50 50 00 988

Email info@bilddiagnostik.de